Entstehung der Gemeinde

Alles fing im Jahr 1980 an, als wir die erste Telefon-Seelsorge-Aktion von "Haus zu Haus" durchführten. Monatelang verteilten wir ca. 10.000 Handzettel, auf dem die Menschen ermutigt wurden, bei der Telefon-Seelsorge anzurufen. Wir mieteten daraufhin einen kleinen Saal. Unser erster Gast war ein "Mann der Straße". Wir gaben ihm ein Zuhause, badeten ihn und kleideten ihn ein.
Ein anderer klingelte an der Tür. "Guten Tag, ich möchte Mitglied bei Ihnen werden.
Wir hatten Kontakt zum Landeskrankenhaus in Eickelborn und Benninghausen. Wir holten die Kranken ab und brachten sie nach Hause.
Eines Tages wurden wir eingeladen, auf einem Geburtstag zu singen. Der Mann wurde 80 Jahre alt und fing an zu weinen, als er das Lied "Es eilt die Zeit, die Stunden fliehn und niemand hält sie auf" hörte. Er erinnerte sich an die Zeit mit seiner Frau, die ihn zum Glauben an JESUS einlud. An jenem Tag gab er nun sein Leben dem HERRN.
Durch die Faltblätter kamen einige zum Glauben an JESUS und wurden getauft; doch die meisten sind inzwischen verstorben.
Mit "Kranken" und "Zaungästen" zogen wir in einen größeren Saal. Freitagabendens war stets der lange, gedeckte Tisch, der die verschiedensten Menschen zum Essen einlud. Im September 1993 zogen wir dann in die NORDSTERN-Kirche - ein ehemaliges Kino. Die Renovierungsarbeiten waren innerhalb von 6 Wochen über die Bühne gelaufen, denn es meldeten sich 10 freiwillige Helfer (Afrikaner und Äthiopier, welche durch eine Leihfirma in Lippstadt ihren Ferien-Job machten). Sie tauschten für "Kost und Logis" - Bücher mit "Farbe und Pinsel" und waren tolle Helfer für JESUS.
Inzwischen bekehrten sich Menschen von verschiedensten Nationen und wurden getauft.
Wir sind eine kleine Gemeinde mit internationalem Charakter.